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800 Besucher beim Konzert für Wiener Neustadt

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800 Gäste bei „Konzert für Wiener Neustadt“: Gelungene Premiere für Klassik Open Air am Hauptplatz
 
Das „Konzert für Wiener Neustadt“ mit den Wiener Neustädter Instrumentalisten und Sopransängerin Elisabeth Flechl, das heuer erstmals am Vorabend des „Bunten Stadtfestes“ auf dem Hauptplatz veranstaltet wurde, war ein voller Erfolg! 800 Besucherinnen und Besucher waren der Einladung der Stadt Wiener Neustadt gefolgt, um bei freiem Eintritt der Musik im Zentrum der Stadt zu lauschen.

„Es war neu, es war glanzvoll, es war Kulturgenuss pur – wie versprochen. Das ‚Konzert für Wiener Neustadt‘ übertraf alle Erwartungen und hüllte unsere Stadt in eine einzigartige Klangwolke“, zeigt sich Bürgermeister Mag. Klaus Schneeberger begeistert vom Open Air am Hauptplatz. Die Veranstaltung brauche den Vergleich zum großen Bruder, dem „Konzert für Österreich“ der Wiener Philharmoniker, keinesfalls scheuen, betont er. „Dieses großartige Event war ein klassisches Aushängeschild und erklärte Wiener Neustadt an diesem Abend zur Musikhauptstadt Österreichs“, zieht der Bürgermeister und Initiator des Konzerts stolz Bilanz. 

Nicht nur die Sitzplätze waren an diesem Abend restlos besetzt, zahlreiche Gäste nahmen auf dem Hauptplatz auch Stehplätze ein, um dem Konzerterlebnis zu lauschen. Unter der Leitung von Michael Salamon gaben die Wiener Neustädter Instrumentalisten eine eindrucksvolle Kostprobe ihres Könnens, spielten anspruchsvolle Opern- und Operetten-Stücke ebenso wie bekannte, eingängige Walzermelodien. Im Rahmen des Programms mit dabei waren unter anderem die zauberhafte „Kleine Nachtmusik“ aus der Feder Wolfgang Amadeus Mozarts, die markante Ouvertüre zu „Leichte Kavallerie“ von Franz von Suppé und der meisterhafte Konzertwalzer „Wiener Blut“ von Johann Strauss. Fulminante „Stimme des Abends“ war Volksopern-Sängerin Elisabeth Flechl aus Bad Fischau, die als Solistin das Publikum in ihren Bann zog.   

Um das musikalische Erlebnis noch optisch zu unterstreichen, hatten Schülerinnen und Schüler der HTL Wiener Neustadt in Kooperation mit dem Veranstalter ein ausgeklügeltes Licht- und Bildprojektionskonzept erarbeitet. Dieses ließ die Häuser neben der Bühne – gleichsam einer farbenfrohen Kulisse – erstrahlen. 
Kulturstadtrat Franz Piribauer, Msc: „Ich freue mich sehr über diese gelungene Premiere. Der einmalige Mix aus klassischer Musik, fabelhaftem Gesang und beeindruckender Lichtshow – noch dazu mitten im Herzen der Stadt und für jedermann gratis – erwies sich als Publikumsmagnet. Ich danke allen Musikerinnen und Musikern, allen Beteiligten, dem Organisationsteam und natürlich den zahlreichen Besucherinnen und Besuchern für diesen Abend im Zeichen der Klassik, der von tosendem Applaus und Standing Ovations gekrönt wurde!“    

Für alle, die der hochkarätigen Klassikveranstaltung nicht „live“ beiwohnen konnten, folgender TV-Tipp:
Ab Freitag, dem 8. September 2017, zeigt WNTV  das Konzert für eine Woche lang jeweils um 15 Uhr und 19 Uhr in voller Länge.

Fotos: Christian Prennerkonzert für wrn 4889 20170907konzert für wrn 5980 20170907konzert für wrn 6085 20170907konzert für wrn 4883 20170907


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Wiener Neustadt ist Austragungsort der NÖ Landesausstellung 2019

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„Die Niederösterreichische Landesausstellung 2019 wird in der Stadt Wiener Neustadt mit Einbindung der umliegenden Region stattfinden", diese Entscheidung hat heute, Dienstag, Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll im Zuge einer Pressekonferenz in St. Pölten bekannt gegeben. Der Arbeitstitel „Füße - Felgen - Flügel" verweist auf das Konzept, die Entwicklung der Mobilität von den Habsburgern bis ins Heute und in die Zukunft zu zeigen.

In den Jahren, in denen keine Landesausstellung stattfinde, würden traditionellerweise die Vorbereitungsarbeiten für die kommende und die Entscheidung für die darauffolgende Landesausstellung stattfinden, so Landeshauptmann Pröll. 2017 sei Pöggstall mit dem Motto „Alles was Recht ist" Austragungsort für die Landesausstellung. Abwechselnd im Rhythmus von zwei Jahren finden die Niederösterreichischen Landesausstellungen in den verschiedenen Landesvierteln statt, 2019 sei das Industrieviertel an der Reihe. Dafür habe es zwei Bewerbungen gegeben: eine von der Stadt Wiener Neustadt und eine von der Stadt Baden.


 „Im Zentrum stehen Mobilität, Bewegung und Verkehr"


 Nach intensiver Prüfung der Konzepte habe Wiener Neustadt den Zuschlag bekommen, so Pröll. „Das Konzept garantiert spannende Themen aufgrund der geografisch und historischen Bedeutung Wiener Neustadts", so der Landeshauptmann in der Begründung. „Im Zentrum stehen Mobilität, Bewegung und Verkehr", so Pröll. Die Stadt habe einen tiefen historischen Background „vom ersten offiziellen Flugfeld über den Sitz von ‚Austro Daimler‘ bis hin zu Hightech-Technopolen und MedAustron."

Zweiter wesentlicher Punkt: „Die Konzeption garantiert eine fußläufige Begleitung der Standorte", so verfügen diese über eine gute Verkehrsanbindung im Stadtzentrum, so Pröll. Die zwei zentralen Ausstellungsstandorte bieten rund 2.500 Quadratmeter Ausstellungsfläche. Die Kasematten seien „ein Ort, geprägt durch Tradition und Geschichte". Dieses unterirdische Baudenkmal aus dem 15. Jahrhundert solle ein neues Ausstellungs- und Besucherzentrum für Wiener Neustadt werden - als „zentrale Anlaufstelle für die heimische Bevölkerung und Gäste", so Pröll. Das Stadtmuseum im Ortsteil St. Peter an der Speer, das revitalisiert werde, solle sich der Zukunft der Stadt- und Landentwicklung widmen.

Landesausstellung2019„Dieses Konzept garantiert auch großes Entwicklungspotenzial für die Stadt und die Region um Wiener Neustadt", betonte Pröll weiters. So biete die Landesausstellung die Möglichkeit der Entwicklung des Stadtkernes. Zur Einbindung der Region sollen drei Achsen genutzt werden: die Kulturachse mit der Welterbe-Region Semmering - Rax, die Kulinarikachse mit der Buckligen Welt und der Wechselregion und die Naturachse mit dem Schneebergland mit Schwerpunkt Natur, Wandern und Erholung. Man sei überzeugt, dass all das eine „tolle regionalpolitische Entwicklungsperspektive bietet", so Pröll.

Die Erfahrung zeige, dass die Regionen der Landesausstellung das kulturpolitische Ereignis als regionalpolitische Entwicklungsperspektive genutzt hätten. Jede Region habe in der Vergangenheit entsprechend profitiert und ihre Attraktivität um einiges erhöhen können, so der Landeshauptmann.  „Wir werden insgesamt 25 Millionen Euro investieren", sprach Pröll von einer Gesamtsumme, die von Land, Bund, Stadt und aus EU-Mitteln aufgebracht werden. Investiert werde vor allem in die Instandsetzung und in den Ausbau der beiden Standorte.

„Die Investitionen und Zeit der Ausstellung sollen eine Steigerung des Bekanntheitsgrades, Impulse für den Tourismus auslösen, neue Wertschöpfung für die Betriebe, die dort ansässig sind, bringen und nachhaltig Arbeitsplätze schaffen und sichern", so der Landeshauptmann. Drei Jahre seien nun Zeit, um eine Grundlage dafür zu legen. „Wir von Seiten des Landes werden mit der Region das Pferd satteln, geritten werden muss selbst", wünschte Pröll alles Gute. Gemeinsam werde daran gearbeitet, dass auch das Jahr 2019 von einer erfolgreichen Landesausstellung gekennzeichnet sei.

„‚Stadt und Land mitanand‘ freuen sich Gastgeber der Landesausstellung 2019 zu sein", bedankte sich Wiener Neustadts Bürgermeister Mag. Klaus Schneeberger bei Landeshauptmann Pröll für den Zuschlag. Dieser sei „eine Bestätigung für das vorgelegte Konzept". Man habe in Wiener Neustadt das größte kommunalpolitische Sanierungsprogramm gestartet, so Schneeberger. Sanieren sei eine Notwendigkeit, aber Weiterentwickeln ein Muss. „Die Bedeutung des Zuschlags können wir heute noch gar nicht ermessen", so Schneeberger. Die Landesausstellung sei eine „Trägerrakete, um die Stadt wirtschaftlich, kulturell und touristisch auf die Überholspur zu bringen", so der Bürgermeister. Damit wolle man der Stadt wieder jene Stärke und jenen Stolz zurückgeben, wie sie es sich verdiene.

Als „spannenden Auftrag" bezeichnete Kurt Farasin, Leiter der NÖ Landesausstellung die Entscheidung, dass die Landesausstellung 2019 in Wiener Neustadt und der umliegenden Region stattfinde. Dabei gehe es darum etwas zu zeigen, „was neu ist, beispielgebend und über die Grenzen herzeigbar". So zeige man „die Entwicklung der Stadt aus der Vergangenheit in die Gegenwart und die Entwicklung des Landes aus der Vergangenheit in die Zukunft". In den Mittelpunkt werden die Stärken einer Stadt und die Beziehung zu den Regionen mit Einbeziehung der unmittelbaren Bevölkerung gerückt, so Farasin.