MARKUS HENGSTSCHLÄGER - Der Durchschnittsfalle entgegen
Markus Hengstschläger studierte Genetik an der Universität Wien und promovierte am Vienna Biocenter. 2003 wurde
der Autor mehrerer Sachbücher zum Professor für Medizinische Genetik an der Medizinischen Universität Wien berufen. Heute ist er Vorstand des Instituts für Medizinische Genetik und Organisationsleiter des Zentrums Pathobiochemie und Genetik.
In 2Die Durchschnittsfalle: Gene - Talente - Chancen" schreibt der Bestsellerautor über das fatale Streben nach Durchschnittlichkeit in Österreich und erklärt. warum Vielfalt für eine Gesellschaft überlebenswichtig ist, was es braucht. um Höchstleistungen zu erreichen, und warum die individuellen Stärken von Kindern und Jugendlichen in den Fokus gerückt werden sollten.
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Die in der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts errichtete Kirche der Karmelitinnen wurde nach der Profanierung unter Kaiser Josef II. als Theater adaptiert und ist seit 1794 als Stadttheater in Verwendung.
Die bewegte Geschichte des Hauses in der Herzog Leopold-Straße erlebte mehrere Zusammenlegungen mit anderen Bühnen, um wirtschaftlich überleben zu können. Das Stadttheater blieb auch nicht von Skandalen, wie etwa bei der Aufführung von Arthur Schnitzlers „Professor Bernhardi“ im Jahre 1919, verschont.
Dass dieses Theater stets ein großes Anliegen und ein Prestigeobjekt der jeweiligen Stadtverwaltung gewesen ist, beweist die Tatsache, dass es nach dem großen Brand im September 1834 ebenso wie nach der völligen Zerstörung der Stadt im Zweiten Weltkrieg sofort wieder aufgebaut und bespielt wurde.
Im Stadttheater Wiener Neustadt gastierten u.a. Alexander Girardi, Johann Nepomuk Nestroy, die legendäre Adele Sandrock, Atilla Hörbiger und Oscar Homolka (letzterer spielte mit Marylin Monroe in „Das verflixte siebente Jahr“ und mit Michael Caine in „Begräbnis in Berlin“).
Heute werden im Stadttheater neben Operetten-, Schauspiel- und Konzertzyklen auch Kindertheaterstücke und seit vielen Jahren Kabarett-Veranstaltungen aufgeführt.