Alles begann im Jahr 2001, als Stefan Angerer und Amanda Rotter bei einem Nachwuchskonzert des Wienerlied Festivals „wean hean“ mit jiddischem Repertoire und Liedern von Roland Neuwirth gemeinsam auftraten. Der eine in der alpenländischen Musik und im irischen Folk verwurzelt, die andere mit viel Erfahrung in Klezmer und Balkanmusik im Gepäck.
Beide aber mit dem Bedürfnis, eine Verschmelzung von musikalischem Charme, Sentimentalität, Witz, Bissigkeit, Schärfe und zeitloser Sozialkritik zum Ausdruck zu bringen: Das Wienerlied musste es also sein, in seiner starken Bildlichkeit und seinen Momentaufnahmen wienerischen Lokalkolorits.
Über die Jahre verloren sich die beiden aus den Augen, Stefan Angerer ging als Singer-Songwriter seinen musikalischen Weg in Berlin, Amanda Rotter baute ihr jiddisches und sephardisches Programm weiter aus. Als man sich vor kurzem nun wieder in Wien begegnete, waren sich beide schnell einig, dort anzuknüpfen, wo es vor 12 Jahren so vielversprechend begonnen hatte.
Beim Debütkonzert im Dezember 2013 im Rahmen des musikalischen Adventkalenders gesellte sich recht spontan Marie-Theres Stickler an der Wiener Knopfharmonika dazu. Das Duo wird so von Zeit zu Zeit zum Trio erweitert und nennt sich nun Kabane 13.
Der breite Bogen von alten Wienerliedern und Tänzen, über Klassiker und Raritäten von Leopoldi, Bronner, Qualtinger, Heller, Hodina, Neuwirth bis zu Jazzstandards auf Wienerisch und Eigenkompositionen entführt in eine Stadt, in der sich die Welt vielleicht doch ein bisschen langsamer dreht…
Amanda Rotter: Gesang
Stefan Angerer: Gitarre, Gesang
Marie-Theres Stickler: Wiener Knopfharmonika, Gesang
Quelle: http://www.karall-semler.at/#!kabane-13/cwsu
Ö-Ticket Karten erhältlich an der Kasse des Stadtmuseums, Petersgasse 2a, 2700 Wiener Neustadt, Tel.: 02622/ 373 951, bei allen anderen Vorverkaufsstellen und an der Abendkasse. Freie Platzwahl.
Ihren Anfang nahm die Sammlung des Stadtmuseums im Jahre 1824, als der damalige Bürgermeister der Stadt Wiener Neustadt, Felix Mießl, beschloss, das ,,Antiquitäten Cabinet" im Rathaus vom städtischen Beamten Ferdinand Carl Boeheim unter Anleitung des kunstsinnigen Magistratsrates Johann Nepomuk Fronner ordnen und inventarisieren zu lassen. Ergebnis dieser Bemühungen war ein in Wiener Neustadt gedrucktes Werk - das erste Inventarbuch des Hauses - das damals 72 Inventarstücke, darunter auch Kostbarkeiten wie den "Corvinusbecher", das silberne Evangeliar sowie mehrere Ölbilder aus der Hand des Wiener Neustädter Historienmalers Ferdinand Josef Waßhuber, enthielt. Die Aufstellung der Museumsgegenstände erfolgte ein Jahr später (1825) im Rathaus und wurde von den beiden genannten Beamten vorgenommen.