Auf dem Königshof steht ein Fest zur Taufe der Prinzessin bevor. Dazu sollen alle guten Feen des Landes eingeladen werden. Doch welche Verlegenheit – es gibt 13 Feen der guten Gaben, aber nur 12 goldene Gedecke. Was nun?
Der Kanzler rät zu einer folgenschweren Entscheidung: Eine Fee soll einfach nicht eingeladen werden. Das kann natürlich nicht gut gehen, denn so eine Fee hat auch ihren Stolz. Im ersten Zorn spricht sie eine böse Verwünschung aus.
Zum Glück kann eine andere Fee den Spruch mildern und das Schicksal nimmt seinen Lauf.
Die Weihnachtsmäuse Zwirli und Zwurli präsentieren ein lustiges und spannendes Märchenabenteuer, abgestaubt und aufpoliert von der Wiener Neustädter Comedienbande für ein junges Publikum von heute.
Für Kinder ab 4 Jahre
Dauer: ca. 90 Minuten (inklusive Pause)
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Die in der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts errichtete Kirche der Karmelitinnen wurde nach der Profanierung unter Kaiser Josef II. als Theater adaptiert und ist seit 1794 als Stadttheater in Verwendung.
Die bewegte Geschichte des Hauses in der Herzog Leopold-Straße erlebte mehrere Zusammenlegungen mit anderen Bühnen, um wirtschaftlich überleben zu können. Das Stadttheater blieb auch nicht von Skandalen, wie etwa bei der Aufführung von Arthur Schnitzlers „Professor Bernhardi“ im Jahre 1919, verschont.
Dass dieses Theater stets ein großes Anliegen und ein Prestigeobjekt der jeweiligen Stadtverwaltung gewesen ist, beweist die Tatsache, dass es nach dem großen Brand im September 1834 ebenso wie nach der völligen Zerstörung der Stadt im Zweiten Weltkrieg sofort wieder aufgebaut und bespielt wurde.
Im Stadttheater Wiener Neustadt gastierten u.a. Alexander Girardi, Johann Nepomuk Nestroy, die legendäre Adele Sandrock, Atilla Hörbiger und Oscar Homolka (letzterer spielte mit Marylin Monroe in „Das verflixte siebente Jahr“ und mit Michael Caine in „Begräbnis in Berlin“).
Heute werden im Stadttheater neben Operetten-, Schauspiel- und Konzertzyklen auch Kinder-theaterstücke und seit vielen Jahren Kabarett-Veranstaltungen aufgeführt.