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Eine Reise in die Zeitgeschichte unserer Stadt

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Im Rahmen des Viertelsfestivals auf den Spuren der Schutträumerinnen
 
Sirenengeheul, der Kuckuck als Signal im Radio, welches einen nahenden Bombenangriff ankündigt - so beginnt die Zeitreise in die letzten Tage des zweiten Weltkrieges in Wiener Neustadt und die schwierige Nachkriegszeit. Das SOG Theater setzt mit diesem Stationentheater die erfolgreiche Kooperation mit Stadtmuseum Wiener Neustadt fort. Theater und Museum werden sehr eindrucksvoll verbunden. Vier Schauspieler/innen präsentieren in den Kasematten, am Hauptplatz und Domplatz sowie im Stadtmuseum Texte von Zeitzeug/innen, die auch nach 70 Jahren nichts an ihrer Kraft und ihrer Wirkung auf das Publikum eingebüßt haben. Ergänzt werden die szenischen Darstellungen durch die stadtgeschichtlichen Ausführungen von Mag. Eveline Klein, die mit historischen Detailwissen den Rahmen  für die Themen des Abends schafft: die Angst vor den Bomben, die Hungersnot, die Angst vor Vergewaltigung, das Schweigen über das Erlebte. Es wird aber nicht nur die Nachkriegszeit nachgezeichnet, sondern auch gemäß dem Motto des Viertelsfestivals das Schweigen über diese Zeit "durchbrochen". Der Bogen der Aufführung schließt sich, als in der letzten Szene Bilder aktueller kriegerischer Auseinandersetzungen in der Welt gezeigt werden. Ein bewegender und nachdenklicher Abend, der mithilft, die "Kriegsgeneration" besser zu verstehen. Und es wäre nicht das SOG-Theater stünde nicht am Ende auch eine Diskussion mit dem Publikum über das "Nacherlebte". Eine besondere Stadtführung, die sich auch STR Franz Piribauer, Kulturamtsleiter Michael Wilczek und Viertelsfestival-Verantwortliche Bettina Windbüchler nicht entgehen ließen.
 
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Fleisch und Transzendenz

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Florian Jakowitsch zeigt in St. Peter an der Sperr die große Bandbreite seines künstlerischen Schaffens
 
Über 200 Gäste waren der Einladung von Florian Jakowitsch zur Eröffnung seiner Ausstellung in St. Peter an der Sperr gefolgt. Unter dem Titel "Fleisch und Transzendenz" spannt der Doyen der Wiener Neustädter Künstler/innen den Bogen seines Schaffens von der Aktzeichnung hin zur kirchlichen Kunst mit seinen Fastentüchern und Glasfenstern. Mag. Carl Aigner, Direktor des NÖ Landesmuseums, gab in seiner Laudatio auf dem mittlerweile 92 Jahre "jungen" Künstler einerseits einen Einblick in das Schaffen von Florian Jakowitsch und versuchte andererseits die verschiedenen Einflüsse der Kunstgeschichte auf den Künstler darzulegen. Bürgermeister Mag. Klaus Schneeberger hob in seiner Eröffnungsrede ganz persönliche Erlebnisse mit dem Künstler hervor, war er doch in Jugendjahren "Nachbar" von Florian Jakowitsch. Kulturstadtrat Franz Piribauer freute sich, eine Vielzahl von Ehrengästen begrüßen zu dürfen - u.a. seitens der Politik  die Abg. z. NR Tanja Windbüchler-Souschill, und den 2. Vizebürgermeister Horst Karas. Stellvertretend für die vielen Künstler-Kolleg/innen hieß Stadtrat Piribauer die Kulturpreisträgerin Elfi Macek willkommen. Die Wirtschaft war durch Dir. i.A. STR a.D. Peter Mattausch und durch Dieter Nemetz vertreten. Für die musikalische Umrahmung der Vernissage zeichneten Robert Michael Weiß und Brigitta Karwautz verantwortlich.
 
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Straßen und Gassen erzählen Stadtgeschichte

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Prof. Franz Pinczolits präsentiert Pflichtlektüre für jede/n Wiener Neustädter/in
 
Im bis auf den letzten Platz gefüllten Gemeinderatssitzungssaal des Alten Rathauses präsentierte Prof. Franz Pinczolits das "Lexikon der Wiener Neustädter Straßen- und Gassennamen". Seit der Erstauflage 1988 wuchs die Stadt rapide, sodass im Buch nun die Beschreibungen zu 645 Straßen- und Gassen der Allzeit Getreuen zu finden sind. Der Leiter des Vereins Alltag Verlag, Dr. Michael Rosecker, sprach den ehemaligen Kulturamtsleiter nach seiner Pensionierung auf die Neuauflage des Buches an. Prof Pinczolits nahm die Herausforderung ohne großes Zögern an: "Ich bin dann erst im Zuge der Recherchen drauf gekommen, dass seit der Erstauflage über 130 neue Straßen und Gassen hinzugekommen sind". Doch nun ist das Werk fertig und das Buch sollte in keinem Bücherschrank in Wiener Neustadt fehlen. Das sieht auch Bürgermeister Mag. Klaus Schneeberger so, vor allem deshalb, "weil es eine hohe Identifikation der Bürger/innen mit ihrem Wohnort und dessen Benennung gibt. Das Lexikon der Wiener Neustädter Straßen- und Gassennamen erzählt somit ein wesentliches Stück Stadtgeschichte".
 
Illustriert wurde das Buch vom Wiener Neustädter Künstler Franz Oberger, dessen Aquarelle mit Stadtansichten auch im Stadtsenatssaal zu sehen sind. Musikalisch umrahmt wurde die Buchpräsentation vom Streicherquartett und Blechbläserquintett der Josef Matthias Hauer-Musikschule. Das Besondere dabei: Direktor Prof. Mag. Raoul Herget wählte nur Musikstücke von Wiener Neustädter Komponisten aus, die ebenfalls eine Straße oder Gasse in Wiener Neustadt "besitzen". Maximilian Huber (Club Poesie) und Dagmar Leitner (Comedienbande) lasen ihre "Lieblingsgassen" aus den Buch vor.
 
Neben den schon erwähnten Laudatoren waren zahlreiche Fest- und Ehrengäste gekommen, um mit Franz Pinczolits und Franz Oberger das Buch aus der Taufe zu heben. U.a. auch Vizebürgermeister Horst Karas, Bürgermeisterin Waltraud Gruber (Hochwolkersdorf), Pater Johannes Vrbeckky, Landesrätin a.D. Traude Votruba, Kulturstadtrat Franz Piribauer, Abgeordnete z. Nationalrat Tanja Windbüchler-Souschill, Magistratsdirektor Hofrat DDr. Gerhard Stickler, Prof. Florian Jakowitsch. Die mitgebrachten Bücher wurden von der Buchhandlung Hikade zum Kauf angeboten und wurden bis zum letzten Exemplar an Leserin und Leser gebracht.
 
Wer noch nicht zugeschlagen hat, der kann das Buch im Wiener Neustädter Buchhandel zum Preis von 21,90 Euro ab sofort erwerben (ISBN 978-3-902282-53-8). Die Aquarelle von Franz Oberger können noch bis zum 19. Juni 2015 jeweils in der Zeit von 17-19 Uhr (ausgenommen 15.6.)  im Stadtsenatsitzungssaal des Alten Rathauses beim freien Eintritt besichtigt werden.
 
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Eine weltmusikalische Reise im historischen Ambiente

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Bei traumhaftem Sommerwetter fand im Innenhof des Stadtmuseums der Abschluss der "World-Music"-Konzertreihe statt. Bei ausverkauftem Haus sorgten drei Musikgruppen mit "Weltmusik" von Österreich bis Argentinien für die entsprechende Wohlfühlstimmung. Am Beginn traf bei "Melange Sonido" eine Mischung aus Flamenco, Tango, Latin, Balkan und Jazz aufeinander. Die Wiener Neustädter Gruppe, bestehend aus Simone Beer (Akkordeon), Jürgen Glander (Gitarre) und Stefan Narosy (Drums) begeisterte durch sehr gefühlvolle Musik, die mit hoher Virtuosität vorgetragen wurde.

Nach einer kurzen Umbaupause, in der das Restaurant "Einhorn" die Gäste mit Snacks und Getränken versorgte, gehörte dann die Bühne "Martin Spengler und seinen foischn Wienern". Mit Anleihen im klassischen Wienerlied und kraftvollen und poetischen Texten verzauberte das Quartett das Festivalpublikum. Und wenn die Welt untergeht, "i bin in Wien" brachte Überstimme Manuela Diem das Motto der Gruppe auf den Punkt. Und warum sie "foische Wiener" sind konnte das Publikum im Titel "Zuagrasta" erfahren.

Eine weitere Umbauphase später verschärften dann "Hotel Palindrone" wieder das Tempo. Staubschichtfreie Volksmusik aus Österreich und dem Rest Europas gespielt auf mehr als 20 verschiedenen Instrumenten mit Einflüssen und Abwegen zu Klassik und Jazz - so könnte die Musik von "Hotel Palindrone" beschrieben werden. Pünktlich um 23 Uhr machte sich das Publikum mit einem Rucksack voll musikalischer Eindrücke auf den Heimweg auf. Ein eindrucksvoller Abend und ein würdiger Höhepunkt einer tollen Konzertreihe im Stadtmuseum Wiener Neustadt.

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Das neue Programm für die Theatersaison 2015/16

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Die Saison 2014/2015 im Stadttheater Wiener Neustadt ist zu Ende gegangen. Wir freuen uns, Ihnen nunmehr das Programm für die nächste Spielzeit präsentieren zu dürfen.

Zur Übersicht der Saison 2015/16


Neu in dieser Saison

  • Abonnenten werben Freunde
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  • Die Tonkünstler-Konzerte finden erstmals wieder im Sparkassensaal statt.