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Stadtspaziergang am Tag des Denkmals

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Feuer kann freundlich sein, es spendet uns Wärme, Licht, und lädt ein, sich rundherum in geselliger Runde zu versammeln. Mit Feuer wurden jedoch auch Scheiterhaufen entzündet, durch Brandlegung wurden Siedlungen zerstört, Menschenleben vernichtet.
Manche Stadtbrände, die über lange Zeit im kollektiven Gedächtnis blieben, veränderten das Gesicht der Stadt ganz entscheidend. Der Stadtspaziergang am Tag des Denkmals (27. September 2015) widmete sich diesem ambivalenten Erscheinungsbild von Feuer.
Er begann im Stadtmuseum, führte auf die mittelalterliche Feuerwache, den Domturm und auf den Hauptplatz und endete im Neukloster mit einer kleinen Erfrischung.

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schrift.BILD.schrift - Stadtbücherei steht ab sofort auch den Bildenden Künsten offen

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Mit einer Ausstellung von Andrea Trabitsch und Hannes Winkler wurde am 17. September eine neue Veranstaltungsreihe ins Leben gerufen. Ab sofort soll die Stadtbücherei nicht nur im Zeichen der Literatur stehen, sondern auch ein Ort der Begegnung für die Bildenden Künste sein. Die Ausstellung "schrift.BILD.schrift" war für den Start der neuen Reihe wie geschaffen, zeigten doch die beiden Künstler/innen in ihren Arbeiten auch ihre literarischen Bezüge. Andrea Trabitsch batikt beispielsweise auf Zeitungspapier oder Buchseiten und wählt einzelne Textteile oder Fotos für themenbezogene Bildserien. Hannes Winkler bringt seine Gedanken auf die Leinwand, auf das Notenpapier, pinselt es, spielt es, kritzelt es oder singt es. Davon konnten sich die zahlreichen Vernissage-Gäste - und Ihnen auch zahlreichen Künstlerkolleg/innen wie Elfi Macek, Lisa Bäck, Christa Cebis und Melanie Adametz-Gebauer. Zur Ausstellung sprach der Obmann der Wiener Neustädter Künstlervereinigung Manfred Pfeiffer. Stadtrat Franz Piribauer eröffnete die Ausstellung und unterstrich, dass die Stadt trotz des Sparzwangs mit Veranstaltungen wie dieser zeigen möchte, dass neue Initiativen in der Kunst und Kultur sehr wichtig sind. Hannes Winkler gedachte in seiner musikalischen Umrahmung mit Eigenkompositionen unter anderen auch Albert Janetschek. Der Wiener Neustädter Literat hätte heuer seinen 90. Geburtstag gefeiert.

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Veranstaltungsrückblick Kriminacht 2015

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Die 6. Kriminacht in der Wiener Neustädter Innenstadt wurde am Montag, 14. September ausgetragen.

Erster Tatort war die Stadtbücherei, in der Kulturstadtrat Franz Piribauer als offizieller Vertreter des Bürgermeisters im Beisein der Gemeinderäte Dr. Michael Klosterer und Ing. Robert Pfisterer begrüßte einen kurzen Überblick über das Programm gab und sich bei den Organisatoren für das Zustandekommen dieser doch schon sehr beliebten Veranstaltung bedankte.

Die Stadtbücherei war bis auf den letzten Platz gefüllt und so eröffnete die „Schneeberg Miss Marple“ Jacqueline Gillespie mit ihrem neuen Krimi „Den Letzten beißen die Schweine“ die heurige Kriminacht.

Auch das Sprachcenter Berlitz, die Buchhandlung Thiel, das Cafe Bernhart, Buchhandlung Thalia, Cafe Nuovo, Das Buch-Cafè, Bücher Hikade, Restaurant-Cafe „Zum Einhorn“ das SUB sowie erstmalig billaudet photography  waren Austragungsorte dieser schaurig spannenden Veranstaltung.
Rund 400 begeisterte ZuhörerInnen tummelten sich bis spät abends von Tatort zu Tatort um Autoren wie z.B. Christine Lind, Joe Fischler, club poesie, Günther Zäuner u.v.m. zu lauschen.

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Kulturelle Herbstsaison in Wiener Neustadt: „Kabarett im Theater“, „Kultur in der Burg“ und eine ganz neue „werkstART“!

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Kulturelle Schwerpunkte HerbstPünktlich zum Beginn der Herbstsaison präsentierten Wiener Neustadts Bürgermeister Mag. Klaus Schneeberger und Kulturstadtrat Franz Piribauer, MSc, heute, Mittwoch, im Rahmen einer Pressekonferenz die kulturellen Schwerpunkte der nächsten Wochen und Monate. Im Mittelpunkt stehen dabei einige ganz neue Projekte wie „Kabarett im Theater“ mit vier hochkarätigen Kleinkunst-Abenden oder „Kultur in der Burg“, wo die gesamte Militärakademie einen Abend lang zur Bühne für verschiedenste Künstler wird.

 

„Wiener Neustadt hat Kultur, Wiener Neustadt lebt Kultur, Wiener Neustadt präsentiert Kultur. Mit diesen drei Grundsätzen kann man die kulturellen Aktivitäten der nächsten Zeit auf den Punkt bringen“, so der Bürgermeister zur künstlerischen Herbstoffensive in der Stadt. Klaus Schneeberger weiter: „Wenn man sich ansieht, was Stadtrat Piribauer und sein Team hier in kürzester Zeit auf die Beine gestellt haben, dann kann man nur den Hut ziehen. Es ist für jeden Geschmack etwas dabei und deshalb bin ich auch überzeugt, dass wir mit diesen Aktivitäten Erfolg haben werden. Vor allem setzen wir damit weitere Impulse zur Stärkung unserer Innenstadt, wenn wir das Stadttheater an vier Abenden füllen, den Sparkassensaal bespielen oder auch die Kinder zu den Theaterführungen ins Zentrum holen. Ich bedanke mich bei allen, die zum Gelingen dieser Initiativen beitragen und freue mich auf zahlreichen Besuch in unseren kulturellen Einrichtungen.“

 

Kulturstadtrat Franz Piribauer zum vorliegenden Herbstprogramm: „Mir war es wichtig, so viele Kunstsparten wie möglich mit Veranstaltungen abzudecken und gleichzeitig unsere Servicequalität gegenüber den Konsumenten und den Kulturschaffenden in der Stadt zu erhöhen. Diesen Weg gehen wir nun seit dem Frühjahr konsequent und setzen ihn mit vollem Elan auch nach der Sommerpause fort. Ganz besonders freue ich mich schon auf das Projekt ‚werkstART‘, mit dem ich das enorme kreative Potenzial, das in dieser Stadt schlummert, fördern, fordern und zutage bringen möchte. Ich bin überzeugt davon, dass uns das auch gelingen wird, weil die Künstlerinnen und Künstler alle willens sind, sich hier ins Zeug zu legen. Die Neupositionierung in Sachen ‚Kabarett‘ war mir ebenfalls besonders wichtig. Das sind wir unserem treuen Publikum einfach schuldig, hier auch in Zukunft ein Angebot zu haben, das dem Geschmack des Publikums entspricht.“

 

 

Die Aktivitäten im Detail

 

1. „Kabarett im Theater“

Vom 17. November bis 22. Dezember gastieren vier heimische Kleinkunst-Größen im Wiener Neustädter Stadttheater:

  •  Dienstag, 17. November: Alexander Göbel und Band – „Cool“
  •  Donnerstag, 26. November: Weinzettl & Rudle – „Wiederverwertpaar“
  •  Donnerstag, 10. Dezember: Gernot Kulis – „Kulisionen“ (Österreich-Finale!!!)
  •  Dienstag, 22. Dezember: Viktor Gernot & His Best Friends – „X-Mas is here“

Der Vorverkauf beginnt am 24. September. Die Karten sind im Stadttheater sowie an allen „Ö Ticket“-Vorverkaufsstellen erhältlich. 

 

2. „Kultur in der Burg“

Am 13. November bietet die Kulturabteilung gemeinsam mit der Theresianischen Militärakademie einen Kulturgenuss der besonderen Art. Unter dem Titel „Kultur in der Burg“ öffnet sich die Burg dem Kulturpublikum für einen Abend. Geboten wird dabei ein Programm aus verschiedenen Kultursparten – und zwar:

  •  Konzert mit Werken von Jean Sibelius in der Georgskathedrale (Orchesterakademie der Josef Matthias Hauer-Musikschule)
  •  Lesung aus dem „Weiskunig“ von Kaiser Maximilian I. im Alten Museum
  •  Sketches mit der Comedienbande im Rittersaal
  •  Ausstellung der Wiener Neustädter Künstlervereinigung in der Aula Academica
  •  Jazz mit Hans Czettel, Josef "Schneckerl" Schultner und Richard Lorenz sowie Snacks im Clubraum
  •  Geschichte der MilAk im Museumsgang
  •  Burgführungen

Zur Eröffnung wird im Burghof ein Bläserensemble der Josef Matthias Hauer-Musikschule spielen. Im Burghof gibt es während der gesamten Veranstaltung Punsch und Maroni.

 

„Kultur in der Burg“ beginnt um 18.30 Uhr, Einlass ist um 18 Uhr. Karten (15,- Euro) sind im Stadttheater und an allen „Ö Ticket“-Vorverkaufsstellen erhältlich. Die maximale Besucheranzahl beträgt 250 Personen.

 

3. „werkstART“

Mit dem Projekt „werkstART“ soll das Kreativpotenzial in Wiener Neustadt gezielt durch eine niederschwellige Möglichkeit zur Beteiligung gefördert werden. Kunst und Kultur werden somit im vermehrten Ausmaß integrativer Bestandteil für eine positive Stadtentwicklung. Durch eine Bespielung von „Leerständen“ soll auch ein wichtiger Impuls zur weiteren Belebung der Innenstadt gesetzt werden.

 

Die ersten „werkstART“-Projekte im Herbst 2015 stehen bereits fest:

  •  ERZÄHLwerkstART – gemeinsam mit dem „Buch-Café“ in der Bahngasse
  •  KLANGwerkstART – gemeinsam mit Katharina Osztovics (Kreativzentrum „der Kreisel“
  •  SCHAUSPIELwerkstART – gemeinsam mit Andreas Steiner (Theater im Neukloster)

 

4. Tonkünstler-Konzerte im Sparkassensaal

Am 24. Oktober ist es soweit – das erste Tonkünstler-Konzert im neu renovierten Sparkassensaal geht über die Bühne! Seit der Präsentation der Rückkehr der Konzerte in das tolle Ambiente konnte der Aboverkauf für die kommende Saison erheblich gesteigert werden. Gegenüber der Vorsaison wurden um 68 Abos mehr verkauft (292 statt 224).

 Die Konzerte dieser Saison:

  •  Samstag, 24. Oktober 2015, 19.30 Uhr: Werke von Andrea Tarrodi, Wolfgang Amadeus Mozart und Ludwig van Beethoven unter der Leitung von Sarah Ioannides, Violin-Solistin Caroline Goulding
  •  Samstag, 28. November 2015, 19.30 Uhr: Werke von Osvaldo Golijov, Ignaz Pleyel, Robert Schumann unter der Leitung von Daniel Meyer, Klarinetten-Solist Helmut Wiener
  •  Sonntag, 10. Jänner 2016, 19.30 Uhr: Neujahrskonzert unter der Leitung von Alfred Eschwé, Sopran-Solistin Rebecca Nelsen
  •  Samstag, 12. März 2016, 19.30 Uhr: Werke von Ferdinand Ries, Robert Schumann und Felix Mendelssohn Bartholdy unter der Leitung von Simon Gaudenz, Klavier-Solist Antti Siirala

 

Karten sind im Stadttheater und an allen „Ö Ticket“-Vorverkaufsstellen erhältlich.

 

5. Kulinarisch in die Pause

Seit dieser Theater-Saison betreibt Gastronomin Susanna Rasch das Theaterbuffet. Mit dieser Umstellung wurde auf Initiative von Kulturstadtrat Franz Piribauer auch ein neues Service für die Theater-Besucherinnen und -Besucher ins Leben gerufen. Diese können nun ihren Stehtisch und ihre Konsumation für die Pause schon vor Aufführungsbeginn bestellen – und zwar unter 0650 / 467 39 28 (Montag – Freitag, 7.30 – 18 Uhr) oder direkt vor der Vorstellung beim Theaterbuffet.

 

6. Fortsetzung der kostenlosen Kindertheaterführungen

Im Mai und Juni dieses Jahres wurden erstmals kostenlose Kindertheaterführungen für Kindergärten, Vorschulen und Volksschulen angeboten. Dabei führte Comedienbande-Leiterin Dagmar Leitner kindgerecht durch das Haus. Der Ansturm der jungen Theaterfreunde war enorm. Insgesamt 16 Führungen wurden durchgeführt. Aufgrund des großen Erfolges werden die Führungen auch in Zukunft kostenlos durchgeführt. Anmeldungen werden unter 0 26 22/373-910 entgegen genommen.

 

7. Kunst- und Kulturbeirat

Auch strukturell wird sich in den nächsten Wochen einiges tun. Wie bereits im Frühjahr angekündigt, wird die Stadt einen neuen Kunst- und Kulturbeirat ins Leben rufen. Zurzeit werden die Mitglieder ausgewählt, die konstituierende Sitzung wird noch im Herbst erfolgen. Somit kann der Beirat seine Arbeit schon bald aufnehmen.


Panorama - Roland Schlögl

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Stadtansichten, ganz Bekanntes und ganz anders? Mit Vedouten, Landschaften und Akten zeigt der Wiener Neustädter Roland Schlögl im Foyer des Stadtmuseums das ganze "Panorama" seines Könnens.                                                                                                                          
Roland Schlögl, geboren 1962 in Wiener Neustadt, studierte ab 1980 Malerei an der„Akademie der bildenden Künste“ in Wien an den Meisterschulen von Gustav Hessing, Bruno Gironcoli und Rudolf Hausner. 1986 Abschluss des Studiums, Lehramtsprüfung für Bildnerische Erziehung und Technisches Werken, anschließend freischaffende künstlerische Tätigkeit in Wien. Er lehrt seit den 1990ern in Wiener Neustadt.

Die Ausstellung ist noch bis 11. Oktober 2015 im Stadtmuseum Wiener Neustadt zu besuchen.

Biografie

Roland Schlögl, geboren 1962 in Wiener Neustadt, studierte ab 1980 Malerei an der „Akademie der bildenden Künste“ in Wien an den Meisterschulen von Gustav Hessing, Bruno Gironcoli und Rudolf Hausner. 1986 Abschluss des Studiums,Lehramtsprüfung für Bildnerische Erziehung und Technisches Werken, anschließend freischaffende künstlerische Tätigkeit in Wien. Er lehrt seit den 1990ern in Wiener Neustadt.

Zur Ausstellung

Die Ausstellung zeigt Ölmalereien, die einen Überblick auf das aktuelle künstlerische Schaffen des Malers geben. Mittelpunkt bildet dabei eine Gruppe von panoramaartigen Stadtansichten von Wiener Neustadt. Das Genre der Vedutenmalerei wird in diesen Werken neu interpretiert:
In ungewohnter Frische, sehr detailreich, aus ironisch-heiterer Distanz.
Als Ergänzung dazu werden Landschaftsbilder gezeigt. Während „Stadtansichten“ auf Grund ihrer motivischen Komplexität Planung und Kalkül verlangen, ist für die Landschaftsbilder bei der „Pleinairmalerei“ das direkte Zugehen auf das Motiv wesentlich, das spontane Reagieren auf die Veränderlichkeit von Licht und Wetter.Das fordert die Malenergie und Farbphantasie heraus.
Auf die unmittelbare Präsenz des Naturvorbildes Reaktion und Antwort zu finden, ist auch das Moment, das den dritten Werkteil des Künstlers, die Aktmalerei, bestimmt. Hier geht es um die Transformation der individuellen Harmonie des Körpers und der Persönlichkeit des nackten Menschen zu einer malerischen Einheit. Die Ergebnisse auf diese klassischen Problemstellungen zeigt der Künstler in einer Bandbreite, welche die Pole der überschwänglichen Expressivität bis hin zur schnörkellosen Reduktion der Ausdrucksmittel umfassen. Stadtansicht, Landschaft
und Akt – welch reiches „Panorama“ der künstlerischen Möglichkeiten.

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