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LICHT & SCHATTEN Kirchenoperette

Veranstaltung 

Wann:
25.10.2018 19.00 Uhr
Wo:
Wiener Neustädter Dom - Wiener Neustadt
Kategorie:
Musik / Konzerte

Beschreibung

pressefotoLICHT & SCHATTEN - Uraufführung der ersten Kirchenoperette der Musikgeschichte 

Wie „Licht und Schatten“ treffen in diesem Programm gegensätzliche Klänge aufeinander: Die Orgel, die fein nuanciert vom feinsten Hauch bis zum gleißenden Plenum anzuschwellen vermag; das Dunkel der Männerstimmen, das sich bis in helle Höhen steigert; und das Schlagwerk, das zart lispelnd, doch wenig später wuchtig und urgewaltig den Raum ausfüllt. Zuerst getrennt und einander gegenübergestellt, bewegen sich die Klangkörper schließlich aufeinander zu, um in zwei Werken, die uraufgeführt werden, zu einem einzigen Klang zu verschmelzen.  

Mitwirkende Künstler:ž Magdalena Hasibeder (Orgel) / ž VieVox (Ensemble ehemaliger Wiener Sängerknaben) / ž Joachim Murnig und Jani Leban (Schlagwerk)

 

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Veranstaltungsort

Karte
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Ort:
Wiener Neustädter Dom   -   Website
Straße:
Domplatz 1
PLZ:
2700
Stadt:
Wiener Neustadt
Land:
Land: at

Beschreibung

web MBB8692Der Wiener Neustädter Dom entstand hauptsächlich in zwei Bauphasen:

Ab 1200 wurde er als Pfeilerbasilika im romanischen Stil errichtet. Nach ca. 80-jähriger Bauzeit standen das dreischiffige Langhaus mit hohem, schmalen Mittelschiff und das Westwerk mit den beiden Türmen. Den Abschluss im Osten bildeten drei Apsiden. 1279 wurde der Bau eingeweiht. Während dieser Bauphase wurden auch das schöne Westportal und das wirklich sehenswerte Brauttor an der Südseite errichtet.

Die beiden Türme, 64 m hoch, sind mit steinernen, achteckigen Turmhelmen versehen und ein markantes Wahrzeichen der Stadt. Das gesamte Westwerk mit den Türmen wurde 1886 abgetragen, weil die Türme baufällig geworden waren, und bis 1899 genau nach dem Original wieder aufgebaut.In einer zweiten Bauphase wurden im 14. Jht. ein schmales Querschiff und der lange Chor, am Querschiff zwei weitere Nebenchöre und eine Sakristei im gotischen Stil angebaut.Von dem gotischen Maßwerk ist im Laufe der Jahrhunderte leider vieles zerstört worden, das meiste während der Barockisierung des Altarraumes. Die großen Fenster an den Querschiffgiebeln verloren das gotische Maßwerk, Seitenprofile und Langstäbe. Auch an den Fenstern des Chorraumes wurde das Maßwerk herausgenommen, die Fenster wurden verbreitert und verkürzt, die Fenster hinter dem Altar wurden zugemauert. Die schönen gotischen Glasfenster wurden wahrscheinlich ans Neukloster verkauft. Dieses hat sie 1925 weiterverkauft. Sie befinden sich heute in Museen in Graz, Wien, Nürnberg, Berlin, Glasgow und New York. 

Innen wurden die gotischen Verzierungen von den Wänden abgemeißelt, von den Wandsäulen ließ man nur die Kapitäle, die Arkaden und Blendarkaden mit zierlichen Säulen, die einen reichen Schmuck des Chorraumes bildeten, wurden z.T. zerstört und zugemauert. Bei der Renovierung in den letzten Jahren wurden Teile davon freigelegt. Unverändert blieb nur das Gewölbe. An den Nebenchören findet sich reiches gotisches Maßwerk.

In den Jahren 1975 bis 1999 wurde der gesamte Dom zuerst innen unter Bischof Florian Kuntner, dann außen unter Dompropst Heinrich Hahn vollständig renoviert und strahlt jetzt wieder in neuem Glanz.