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Jugendkulturförderung „Come On!“ Symposium und Filmabend

Veranstaltung 

Jugendkulturförderung „Come On!“ Symposium und Filmabend
Wann:
26.04.2018 14.30 Uhr
Wo:
Stadttheater - Wiener Neustadt
Kategorie:
Events

Beschreibung

 
COME-ON
selbstbestimmt! 
10 Jahre niederösterreichische Jugendkulturförderung „Come On!“ Symposiumund Filmabend 

26. April 2018, Stadttheater Wr.Neustadt

14.30 – 19.00 Uhr Symposium / 20.00 – 21.30 Uhr Filmabend   

 

Die bis heute einzigartige Förderschiene unterstützt gezielt junge Menschen im Alter zwischen 14 und 29 Jahren bei der Realisierung
 ihrer künstlerischen Visionen sowie bei kulturellen Aktivitäten und Events. 
Die Bandbreite der zur Förderung einge- reichten Projekte ist vielfältig wie genreübergreifend und reicht vom Kurzfilm über 
Graphic Novels und Theateradaptionen bis hin zu Tanzworkshops und Musikfestivals. 

Seit 2008 wurden jährlich rund 100 Projekte gefördert. Das Jahresbudget beträgt

 

500.000 Euro. Bisher konnten mit Unterstützung des Landes NÖ in Kooperation mit der Kulturvernetzung Niederösterreich im Rahmen
der Jugendkulturförderung „Come On!“ über 1000 Projekte realisiert werden.

Von bildender Kunst bis zum Filmprojekt

Der Einsatz hat sich gelohnt: Die überregional bekannte Kunstfabrik Groß Siegharts stellt im Rahmen von „Come On!“ einen eigenen Raum
für junge Kunst zur Verfügung und organisiert Veranstaltungen für junge Künstlerinnen und Künstler.

Der von„Come On!“ mitgeförderteKurzfilm „Henry“ war seit Oktober 2015 auf19 internationalen Kurzfilmfestivals auf der ganzen Welt eingeladen, 
gewann Preise in Berlin, North Carolina und Buenos Aires und war beim Österreichischen Filmpreis 2017 als bester Kurzfilm nominiert.

Tagtool, das von jungen Menschen aus Tulln entwickelte Zeicheninstrument, bekam eine Startförderung von „Come On!“ und findet mittlerweile
im internationalen Kunst- betrieb Anwendung, so auch 2017 bei der Ars Electronica in Linz.

Symposium als „Leistungsschau“ der Jugendkultur

Anlässlich des zehnjährigen Jubiläums präsentiert das Symposium „selbstbestimmt! – 
10 Jahre niederösterreichische Jugendkulturförderung Come On!“ am 26.

April 2018 ab 14.00 Uhr im Beisein von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner im Stadttheater Wiener Neustadt das Fördermodell, 
eine Bilanz des bisher Erreichten sowie eine Werkschau einiger erfolgreicher Projekte.

„Es freut mich besonders, dass das Land Niederösterreich nach wie vor eine Vorreiterrolle bei der Förderung von Jugendkultur
einnimmt und damit erneut zu einem lebendigen und generationenübergreifenden Kulturleben im gesamten Bundesland beiträgt“,
so Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.
In Vorträgen und Arbeitskreisen befassen sich international tätige Vortragende sowie heimische Kulturschaffende mit folgenden Themen:
Was leistet „Come On!“ für das Kulturleben im Land Niederösterreich? 
Worin unterscheidet sich Jugendkultur von Jugendarbeit? 
Welche Auswirkungen hat eine lebendige Jugendszene auf kleine Städte und Gemeinden?
Welche unterstützenden Maßnahmen kann man jugendlichen Kultur- schaffenden anbieten und wie sieht die Jugendkultur der Zukunft aus? 

MMag. Manfred Zentner (Department Migration und Globalisierung an der Donau-Universität Krems), präsentiert die Ergebnisse seiner Studie zum
 „Nutzen von Jugendkulturveranstaltungen in Niederösterreich“. 
Die Jugendkulturforscherin Prof. Dr. Natalia Wächter (Department Pädagogik und Rehabilitation, Ludwig- Maximilians-Universität, München)
spricht zum Thema: „Unterschätzte Jugend- kultur – Funktionen von Jugendkultur(en) für die individuelle und gesell- schaftliche Entwicklung“.

Anschließend gibt es in verschiedenen Arbeitskreisen in Kleingruppen jede Menge Tipps aus und für die Praxis der Jugendkulturarbeit: 
Etwa Hinweise zu den Einreichverfahren, Erfolgsberichte aus der Praxis (z. B. LAMES), 
Finanzierung von Filmprojekten, Synergien zwischen Jugendarbeit und Jugendkultur (z. B. Triebwerk),
 die Erfahrung von Gemein- den mit aktiven Jugendkulturinitiativen u. a. 

Ziel ist es, Interessierten konkrete Einblicke in die Praxis der Kulturarbeit zu vermitteln und Hilfestellung
 für die Umsetzung eigener Ideen zu geben.

Filmabend als Ausklang

Nach einem gemeinsamen Imbiss klingt der Tag ab 19.00 Uhr mit einer Auswahl von Kurzfilmen aus, die im Rahmen von „Come On!“ unterstützt wurden. 

Das genaue Programm steht ab Ende März 2018 auf www.come-on.at  zur Verfügung.

Der Eintritt zu Symposium und Filmabend ist frei!

Aufgrund der limitierten Plätze (die Veranstaltung findet auf der Bühne des Stadttheaters statt) wird unbedingt um Reservierung ersucht:  anmeldung@kulturvernetzung.at Tel. +43 2639 / 25 52

Presseunterlagensowie weitere Infos zu „Come On!“ in Kürze auf: http://www.come-on.at/   

 Presserückfragen: Beate Scholz, Tel 01-310 60 42, mobil (0)699 190 383 92, scholz@content-event.at    www.content-event.at

Veranstaltungsort

Ort:
Stadttheater
Straße:
Herzog Leopold-Straße 17-21
PLZ:
2700
Stadt:
Wiener Neustadt
Land:
Land: at

Beschreibung

stadttheater
Die in der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts errichtete Kirche der Karmelitinnen wurde nach der Profanierung unter Kaiser Josef II. als Theater adaptiert und ist seit 1794 als Stadttheater in Verwendung.
Die bewegte Geschichte des Hauses in der Herzog Leopold-Straße erlebte mehrere Zusammenlegungen mit anderen Bühnen, um wirtschaftlich überleben zu können. Das Stadttheater blieb auch nicht von Skandalen, wie etwa bei der Aufführung von Arthur Schnitzlers „Professor Bernhardi“ im Jahre 1919, verschont.
Dass dieses Theater stets ein großes Anliegen und ein Prestigeobjekt der jeweiligen Stadtverwaltung gewesen ist, beweist die Tatsache, dass es nach dem großen Brand im September 1834 ebenso wie nach der völligen Zerstörung der Stadt im Zweiten  Weltkrieg sofort wieder aufgebaut und bespielt wurde.
Im Stadttheater Wiener Neustadt gastierten u.a. Alexander Girardi, Johann Nepomuk Nestroy, die legendäre Adele Sandrock, Atilla Hörbiger und Oscar Homolka (letzterer spielte mit Marylin Monroe in „Das verflixte siebente Jahr“ und mit Michael Caine in „Begräbnis in Berlin“).
Heute werden im Stadttheater neben Operetten-, Schauspiel- und Konzertzyklen auch Kindertheaterstücke und seit vielen Jahren Kabarett-Veranstaltungen aufgeführt.